
Heute Nachmittag im Kindergottesdienst nebenan sang ein Kinderchor „Ähre sei Gott!“. Da kann man doch eigentlich nur folgern: „Gott ist Brot!“
(lokale Sprachnuancen als Ursprung einer neuen theologischen Strömung – wie genial)

dafffy hat vor ein paar Tagen eine Liste mit nützlichen Fragen geblogt. Da bin ich mal so frei und blogge nützliche Antworten. (Außerdem hat da daf jetzt einen Counter. Das wiederum verpflichtet euch, liebe Blog-Leser, da so oft als möglich vorbeizuklicken!)
Also, die Antworten:
• Was passiert, nachdem man sich 2 Mal halbtot gelacht hat?
– Reanimiert?
• Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht – ist das dann eine Geiselnahme?
– Doppelmord.
• Ist eine volle Harddisk schwerer als eine leere?
– Nein, aber härter.
• Wie heißen die harten Plastikenden an den Schnürsenkeln?
– ‚Harte Plastikenden an den Schnürsenkeln‘ vielleicht?
• Wenn schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
– Schon mal einen Blauwal gesehen, der längere Zeit nicht geschwommen ist?
• Warum ist nie besetzt, wenn man eine falsche Nummer wählt?
– Es ist ständig besetzt, wenn man die falsche Nummer wählt. Man merkt es nur nicht. (…also dass es die falsche Nummer ist.)
• Wenn das Universum alles ist und sich ausdehnt, wo dehnt es sich dann rein?
– Also einfacher geht’s ja kaum: Wenn man von allem alles wegnimmt, bleibt bekanntlich nichts übrig. Will sagen: Ins Nichts.
An dieser Stelle mein Lieblings-Heidegger-Zitat: ‚Man muß sehr lange in den Abgrund des Nichts geschaut haben um zu erkennen, dass nicht Nichts, sondern vielmehr etwas ist.‘ – Und ich finde, es macht sogar Sinn.
• Bekommt man Geld zurück, wenn das Taxi rückwärts fährt?
– Zählen Taxameter nicht nach Fahr-Zeit?
• Warum ist einsilbig dreisilbig?
– Weil ‚Schmerz‘ nicht weh tut.
• Leben Verheiratete länger oder kommt ihnen das nur so vor?
– Gab es nicht letztens eine Statistik, bei der rausgekommen ist, dass verheiratete Männer länger und verheiratete Frauen kürzer als unverheiratete leben?
• Wenn man in einem Fluggerät sitzen würde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was würde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet?
– Physik, Sek II. Beim nächsten Durchlauf bitte besser aufpassen.
• Warum stellt jemand Fragen wenn er eh keine Antwort haben möchte?
– Warum steht die Frage denn bitte nicht am Anfang dieser komischen Liste? Jetzt ist’s zu spät…
Diese Postkarte habe ich vor ca. 5 Jahren in der Mensa eingesackt, kurz nachdem ich bei epost.de eine Mailadresse eröffnet hatte:

Nun ja, heute muß es heißen:
Ich hatte sie!
[…]
Die Adresse für kurze Zeit.
Die Deutsche Post erklärte damals, daß jede und jeder eine kostenlose Emailadresse bekommen solle und das mit einem Hauch von Offiziellem, denn schließlich war das Unternehmen noch nicht lange in die freie Wirtschaft entlassen. Doch es zeigte sich, daß der gemeine Emailuser lieber dubiose amerikanische Mailprovider bevorzugte und so die erhofften Werbeeinnahmen der Post Hoffnung blieben ließ. Mit einem verzweifelten Versuch durch direkte Mailwerbung das Schiff noch zu retten, zwang man die epost-Kunden vor ca. 2 Jahren zu einer Spam-Zustimmung (bei ganzen 2 Mails in einem Jahr aber auch nicht der Bringer). Schließlich wurde die Plattform geschlossen und es wurden gnädiger Weise für ein Jahr alle Mails auf einen Lycos-Account weitergeleitet (ich habe noch nie so ein grottiges Mail-Interface erlebt).
Nun, das Jahr ist rum und ab 31.12. ist es endgültig aus mit meiner epost-Adresse *schnief*.
Mit der offiziellen Seriösität der Post ist es wohl endgültig vorbei. Unlukrative Zweige werden still gelegt, Fremdunternehmen werden für die Briefabholung (seit dem die inoffizielle Verlustquote enorm gestiegen ist) und Paketaustragung (was in Standardkrisensituationen wie der Weihnachtszeit zu schlichter Inkompetenz führt) beauftragt, hauptsache man ist eines der weltgrößten Logistikunternehmen. Da kann man Herrn von und zum Winkel eigentlich nur noch eine gut dotierte Rente wünschen und Herrn Mehdorn soll er doch gleich mitnehmen.
Ein schöner Artikel in der brand eins; über den großen Panda und seine (sinnlose?) Rettung, unterhaltsam geschrieben und schlau dazu.
…werden die Tage wieder länger.

Wintersonnenwende, der 21. Dezember, sollte ein regulärer Feiertag werden. Wäre wenigstens mal ein Feiertag, der tatsächlich einen Bezug zum Datum hat.
Viel Spaß dabei: http://kevasays.blogspot.com/
…there is no such thing as drinking too much beer.“
Da sage nochmal einer, die Amis würden nur Unsinn reden.
Im Kino gewesen. Eigenartiger, aber angenehmer Film. Am erstaunlichsten, dass trotz der Eintönigkeit immer ein Interesse (‚Spannung‘ wäre tatsächlich übertrieben) erhalten bleibt; die Eintönigkeit nie zur Langeweile führt. Und dass man am Ende dieses sparsamen Filmes den Eindruck hat, man kenne (‚verstehen‘ wäre auch hier zu viel gesagt) das Kloster und die Menschen, die dort leben – zumindest ein wenig.
[Kritik auf filmspiegel.de – die negativer urteilt, als ich es tue/ tun würde.]
So einfach kann man schnell reagieren:

Die beiden Postkarten wurden von Die Regionalen GmbH im Rahmen der Kampagne [ECHT BIO.] entworfen. Die Regionalen GmbH ist so eine Art Marketingfirma der regionalen Naturkostgroßhändler Deutschlands.
Die linke Karte ist ungefähr ein Jahr alt, die rechte ca. eine Woche.
Zwei Lese-Links heute.
Der eine schreibt: „Eine Patina aus Punch-Punsch und antikem Bratfett klatscht sich aufs Antlitz der Welt und lässt es leuchten.“ – und deckt die grausige Wahrheit über Weihnachtsmärkte auf. Wiglaf Droste in der taz.
Die andere meint: „King Kong schafft es, Bilder zu zeigen, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte, mir eine alberne Story als anrührend und spannend zu verkaufen, was ich vorher auch nicht für möglich gehalten hätte, und er fesselt über drei Stunden, ohne überflüssige Handlungsschlenker und Dialogmüll.“ – und beantwortet damit die Frage, warum sich sich den Film nun eigentlich ansehen sollte. Anke Gröner blogt. (Gefunden bei Fr. Nuf)