– Im Kino: Alles ist erleuchtet

allesIm Kino gewesen. Alles ist erleuchtet ist ein sehr guter Film, hinterließ aber dennoch einen zwiespältigen Eindruck. Was wahrscheinlich daran liegt, dass sich sein Regisseur nicht entscheiden konnte, was für ein Film es werden sollte. Im ersten Drittel eine nicht unernste Komödie, später Tragödie, Drama. Zuletzt auch Familiengeschichte.

Die Atmosphäre kippt schnell und mehr oder weniger unmotiviert. Einige Elemente such nach ihrem Platz und ihrer Funktion in der ganzen Geschichte. Wahrscheinlich lag es an der literarischen Vorlage, die eine Umsetzung, den Medienwechsel so schwierig machte.

Aber trotzdem, ein sehr guter Film. U.a. weil Musik(!) und Schauspieler großartig waren; Elijah Wood war für Frodo vielleicht keine Idealbesetzung. Aber nachdem er in Vergiss mein nicht, Sin City und jetzt Alles ist erleuchtet so verschiedene Rollen überzeugend gespielt hat, muß man ihm allen Respekt zollen.

kornecke meint: 3

– Hirn fern-hören

Gestern bei Thadeusz zu Gast: Spitzer, Hirnforscher. Gab eine lustige Sendung „Das Hirn besteht zu 60% aus Fett“ erklärt doch einiges. Und dass eine Sinfonie nur aus „Gewackel rechts und Gewackel links“ besteht, ist mindestens so aufschlußreich wie die Tatsache, dass Fußball nur im Gehirn statt findet. „Der Ausdruck ‚brain-based-learning‘ ist ungefähr so sinnvoll wie ‚leg-based-running‘.“

thadeusz

Es gibt die besten Szenen online als Video und die ganze Sendung auch als Podcacst für auf die Ohren. Besser als jedes Hörbuch!

– Strom für Doofe

So mancher hat sich gewundert, wie viel Geld die Bewagfall in die Werbekampagne zum Namenswechsel investiert hat. Allgegenwärtig, immer, überall.

Aber wenn man dort die eigenen Kunden tatsächlich für derartig blöd hält, braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass man das Geld wieder rein bekommt.

Heute im Tagesspiegel, auf Seite 1:


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– Wo die Liebe hinfällt

allesIm Kino gewesen. Sehr gut unterhalten worden.

Wo die Liebe hinfällt ist genaugenommen keine ‚romatische Komödie‘ sondern eher eine ironisch-bösartige Familiengeschichte. Natürlich nur hollwoodesk bösartig und mit einem beschaulichem Ende. Aber was der Geschichte an Spitzen fehlt, holen die Schauspieler wieder raus. Costner sollte sich generell auf’s komische Fach verlegen, Jennifer Aniston kann noch mehr als ‚Friends‘ und Shirley MacLaine ist großartig bösartig.

kornecke meint:

– King Kong

matchIm Kino gewesen. Jackson hat alle Erwartungen erfüllt, großartig.

Im ersten Teil eine Mischung aus Jules Verne, klassischem Abenteurer- und Entdeckerfilm und ein wenig Jurassic Park – mit viel Witz. Im zweiten Teil eine todtraurige Liebesgeschichte. All das bestmöglichst in Szene gesetzt.
Am besten ist der Affe – der Star des ganzen, in jeder Hinsicht. Was Andy Serkis und moderne Tricktechnik da abliefern ist witzig, traurig und nie unglaubwürdig oder gar lächerlich.

Toller Jahresend-Film. Angucken!

kornecke meint: