- Stoiber-Burzeltach
In bester Tradition: Der Hinweis auf Trittins Glückwünsche an den Ministerpräsidenten von Bayern, zum 65sten. Da schließe ich mich doch mal an!
von gegenüber
In bester Tradition: Der Hinweis auf Trittins Glückwünsche an den Ministerpräsidenten von Bayern, zum 65sten. Da schließe ich mich doch mal an!
Der Innensenator sagt:
Er, Körting, fahre öfter an der Deutsche Oper vorbei – und er möchte „nicht erleben, dass sie nicht mehr da steht“.
Daraufhin setzt die Intendantin die Oper ab.
Der Innenminister meint dazu:
Grundfalsch sei das Zurückweichen, einfach „inakzeptabel“.
Und Herr Wiefelspütz echauffiert sich:
Der SPD-Politiker Dieter Wiefelspütz erklärte, die Intendanz der Deutschen Oper blamiere sich grenzenlos. (…) “Wenn nicht einmal mehr die Intendantur eines Opernhauses für die Freiheit der Kunst ficht und streitet, wer soll das denn sonst tun?”
Die Kartenverkäuferin an der Deutschen Oper stellt fest:
„Hätte sie nicht abgesagt und es wäre was passiert, hätten alle sie gekillt.“
Ich bin seit Dienstag wieder zurück im riesenhaften Berlin: so viele Häuser und noch mehr Menschen. Und der Geruch ist auch ganz anders: kein Fisch, kein Meer. Aber ich kann gar nicht genau sagen, wonach es hier riecht. Naja, eigentlich doch: nach zu Hause!
Der größte gefühlte Unterschied ist jedoch die Temperatur. Island: meist um die 8°C bei schönem Wetter. Bergen: gute 20°C bei schönem Wetter und nun Berlin mit über 25°C. Das ist zu viel des Guten!
Was ist sonst noch anders? Die Menschen. Die Brubbel-Laune der Deutschen (oder nur Berliner?) wurde schon am Flughafen deutlich. Der Bus, der die Passagiere vom Rollfeld fahren sollte, konnte oder durfte nicht gleich abfahren. Da tönte es auch schon von hinten zum Fahrer: “Die Handbremse müssen se schon losmachen, sonst könnse nich fahrn.” und “Mein Jott, is das hiern n Trödelverein!” Da dachte ich mir dann auch gleich: Willkommen zu Hause!
Aber trotzdem ist es schön wieder zu Hause zu sein. Die isländische Gelassenheit kann ich mir ja vielleicht noch einige Zeit bewahren…

Das Bild ist schon ein paar Tage alt, aber vielleicht hat sich seitdem nicht sooo viel getan.
Ist das Bild zu groß (breit) oder könnte es noch größer sein? (Das ist davon abhängig, wie und womit der geneigte Leser sich hier den Blog abhängig…)
In 6 Tagen ist Wahl in Berlin und wenn ich schon exil-bedingt nicht mitwählen kann, dann will ich wenigstens ein bißchen Wahlwerbung machen.
Im Bezirk Pankow (ehem. Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee) gibt es nur eine Wahl: www.kirchner-heisst-der-buergermeister.de

Herr Kirchner ist Bürgermeisterkanditat der BündnisGrünen in Pankow, seit 5 Jahren Vorsitzender der Bezirksverordnetenversammlung (also BVVV) ebendort und außerdem mein Vater.
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Wer also in Pankow wohnt, hat die Chance den ersten grünen Bürgermeister im Berzirk zu wählen. Nötig ist dafür nur das richtige Kreuz bei der Drittstimme, also der für die BVV ;-) |
Aus einem Tagesspiegel-Artikel über Eva Herman’s Buchvorstellung:
Was heißt das konkret? „Frauen können Dinge tun, die Männer nicht können.“ Pause. „Ein Heim gemütlich gestalten.“ Keiner lacht. „Und wenn wir uns verzetteln da draußen, dann schaffen wir das nicht mehr!“ Ihr Ton ist dringlich, seriös.
Warum hört man ihr zu? Glaubt sie etwa selbst, was sie da sagt?
Und noch so ein Grund zum idiotisch Grinsen: Gefunden beim Stralauer.
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Mino war im Urlaub – im Garten und statt sich auszuruhen hat er Wiese gemäht, Bäume und Sträucher platt gemacht und ein Loch gebuddelt. Da kamen doch gleich die Erinnerungen an das 3. Semester auf: Bodengeographie bei Prof. Dr. Faust. |
Natürlich wurde das Loch nicht wegen des Profils gegraben, sondern erfüllte gleich 3 Aufgaben:
- Die Wurzel eines alten Pflaumenbaumes konnte ausgegraben werden.
- Es konnte Sand für einen Buddelkasten gewonnen werden.
- Und im Herbst kann ein zur Zeit etwas ungünstig stehender Walnußbaum ein neues zu Hause bekommen.
Auch mußten wir, nachdem sich der stürmische Neffe hineinstürzen wollte, zunächst den Hasenkäfig drumherum stellen.
Ein Bericht der letzten 10 Tage und der kommenden 11:
- Die alte Telegraphenstation hatte 100jaehriges Jubilaeum. Da diese Station zum Museum gehoert, wurde kraeftig gefeiert und zu einem 7-Gaenge-Menue geladen. Ich durfte auch teilnehmen und muss sagen: Sehr lecker und sehr stilvoll! Mehrere Sorten Fisch, Lamm und Suessigkeiten liessen meinen Gaumen jubeln und die 5 Sorten Wein taten ihr uebriges. An dieser Stelle sei der Telefongesellschaft Islands gedankt, die den Spass finanziert hat: Danke!
- Dann ging es in den Urlaub. Super schoen und spannend! Ich habe in einer heissen Quelle mitten in der Wueste gebadet; blubbernde, sprudelnde, stinkende Erde gesehen; bin ueber Lavafelder gelaufen; durfte Walruecken bei maechtigem Seegang bestaunen und feststellen, dass Reykjavík eine kleine niedliche Stadt ist, in der ich gerne mal shoppen gehen wuerde. Eine tolle Woche! An dieser Stelle sei ganz, ganz lieb meinen Eltern gedankt: Danke, danke, danke!
- Letzten Montag bin ich zurueck gekommen und musste am Dientag mein Quartier wechseln. Nun schlafe ich in der Jugendherberge, wo es eigentlich auch ganz niedlich ist. Nur der Gedanke, dass es sich dabei um ein altes Krankenhaus handelt, gefaellt mir nicht, wenn ich dort nachts alleine schlafe. An dieser Stelle sei Seneca (ein kleiner, tapferer Eisbaer) gedankt, der gut auf mich aufpasst: Danke!
- Durch meinen Umzug, habe ich leider keinen so bequemen Internetzugang mehr. Ich kann den Computer im Museum nutzen – was ich auch gerade tue, daher auch die eigenwilligen Schreibweisen – aber das geht eben nur, wenn ich auch hier bin. Ausserdem bin ich deshalb nicht mehr ueber Skype zu erreichen und kann meine Emails nicht mehr jeden Tag lesen. Schade, aber nicht zu aendern. An dieser Stelle sei daher niemanden gedankt, sondern nur dem Gitarrenlehrer alles Gute gewuenscht, der jetzt in “meinem” Zimmer wohnt: Viel Spass im Internet!
- Am kommenden Wochenende werde ich mich dem hiesigen Wanderverein anschliessen und noch mal wegfahren. Zwei Wanderungen stehen auf dem Programm: Eine 5 und die andere 7 Stunden. Hoffentlich wird das Wetter gut – im Moment ist es das! An dieser Stelle sei Alla (Das ist eine Islaenderin!) gedankt, die mich zu dieser Tour “eingeladen” hat: Danke!
- Kommenden Mittwoch geht es dann schon auf die Faehre und Richtung Bergen, wo mich dann noch 3 schoene Urlaubstage erwarten. An dieser Stelle sei der Faehrgesellschaft Smyril-Line gedankt, die mir ein Ticket ohne Bezahlung gabe, da sie sich noch (!) nicht auf den Preis einigen konnte: Danke!
Ich greife hier etwas vor, weil ich die letzten Tage auf dieser tollen Insel wohl meist ohne laengeren Internetzugang verbringen werde, euch aber nichts vorenthalten moechte. Wenn ich wieder in Berlin weile, wird mehr Zeit und Gelegenheit sein fuer ausfuehrliche Berichte.