* Märkischer Sand

Bodenprofil Altlandsberg Nord

Mino war im Urlaub – im Garten und statt sich auszuruhen hat er Wiese gemäht, Bäume und Sträucher platt gemacht und ein Loch gebuddelt.

Da kamen doch gleich die Erinnerungen an das 3. Semester auf: Bodengeographie bei Prof. Dr. Faust.
Bodenprofile analysieren ist eine feine Sache und deshalb stelle ich hier eine klassische Parabraunerde vor. Wir sehen hier ein Bodenprofil von einem Meter höhe. Zu oberst liegen ca. 10 cm Humus auf den nicht ganz 30 cm Parabraunerde.
Das Substrat ist pleistozäner Sand, der anschließend auf einigen Metern anliegt. Hier kann man sehen, daß dieser verschiedene Schichten aufweißt. Eine ca. 40 cm starke gelbe gröbere Sandschicht wird in ca. 80 cm Tiefe von einer feinen weißen abgelöst. Nur einen Spatenstich tiefer (außerhalb des Bildes) stößt man auf die erste dünne Lehmschicht, der alle paar Meter weitere folgen. Aber das gehört eigentlich schon nicht mehr zum Boden.

Natürlich wurde das Loch nicht wegen des Profils gegraben, sondern erfüllte gleich 3 Aufgaben:
– Die Wurzel eines alten Pflaumenbaumes konnte ausgegraben werden.
– Es konnte Sand für einen Buddelkasten gewonnen werden.
– Und im Herbst kann ein zur Zeit etwas ungünstig stehender Walnußbaum ein neues zu Hause bekommen.
Auch mußten wir, nachdem sich der stürmische Neffe hineinstürzen wollte, zunächst den Hasenkäfig drumherum stellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.