Gesehen bei Gravis:

Klare Antwort: Ja.
Gleiches gilt natürlich auch für den Mini und das kleine Schwarze. Sexy Mac! ;)
Gesehen bei Gravis:

Klare Antwort: Ja.
Gleiches gilt natürlich auch für den Mini und das kleine Schwarze. Sexy Mac! ;)
OK, falls der letzte Eintrag einen falschen Eindruck erweckt haben sollte: Der schneeige Mann wurde vor ein paar Wochen an der schönen Ostseeküste geschaffen. Nicht heute und auch nicht gestern.
Der aktuelle Berliner Winter sieht so aus:

Im Kino gewesen. Festgestellt, dass sich filmdienst wie filmstarts.de gleichermaßen geirrt haben.
Der ewige Gärtner glänzt vor allem in den (sogenannten) ‚technischen‘ Bereichen: Eine grandiose Kameraführung, großartige Farbgebung, toller Schnitt, Ton und der überaus gelungene Soundtrack. Die Handschrift von Fernando Meirelles, der mit City of God ein Meisterstück ablieferte, ist unverkennbar und offenbart einen mutigen, gelungenen Stil.
Doch im Kontrast dazu stehen Schauspieler und Drehbuch. Während Ersteres vielleicht dem persönlichen Geschmack geschuldet ist – Ralph Fiennes fand ich bisher einzig in Prince of Egypt, als Stimme von Ramses überzeugend -, kann man das krude Drehbuch kaum entschuldigen. Wenn es auf filmstarts.de heißt „Denn der an der Genreerwartung gemessene thrill dieses teilweise vorhersehbaren Thrillers, hält sich in Grenzen.“ dann ist das nett formuliert. Die Geschichteist ist über weite Strecken nicht nur vorhersehbar sondern stellenweise auch überaus krude (da werden die Bösewichter wie beim Domino einer nach dem anderen wunderbarerweise bekehrt und der Held hat – zack! – alle Beweise in der Hand) und – vielleicht das schlimmste für einen Thriller – streckenweise einfach langweilig. Nach Das Russlandhaus und Der Schneider von Panama ist dies die dritte Kinoverfilmung eine Romans von John Le Carré. Und während ich mich dunkel erinnere, den ersten durchaus spannend gefunden zu haben, war der Eindruck beim Schneider ganz ähnlich wie beim Gärtner: Ein Thriller ohne Thrill.
Auch die politische Dimension der Geschichte um skrupellose Machenschaften von Pharmakonzernen und ehemaligen Kolonialstaaten in Afrika verliert ihre Brisanz, wenn sie sich derartig platt und unmotiviert der klassischen Thriller-Schablonen bedient.
Der ewige Gärtner ist ganz bestimmt kein schlechter Film. Die Bilder, die die Kamera über den wunderbaren Landschaften immer wieder einfängt, sind ebenso großartig wie die schon erwähnte, überaus gelungene technische Umsetzung der weniger gelungenen Story. In diesem Sinne, kann man dem Duo Meirelles (Regie) und Charlone (Kamera) nur wünschen, dass sie mit dem nächsten Drehbuch mehr Glück und nach der Nominierung 2004 in diesem Jahr vielleicht den verdienten Erfolg bei der Oscar-Verleihung haben.
wenn man für ein bloßes „Hmmm…“ 10 Kommentare bekommt. Glückwunsch, Frau nuf! ;)
Dürfen Muslime Wildschwein essen? Und sind den Hindus Büffel heilig?
Im Kino gewesen. Woody Allen mit seinem ersten nicht – New York – Film; und – zumindest seit langer Zeit – der ersten nicht-Komödie.
Was ist Match Point statt dessen? Die imdb sagt ‚Crime/ Drama /Thriller‘ – und das trifft es schon ganz gut. Crime wohl noch am wenigsten; aber Drama und (subjektiver) Thriller ganz bestimmt. Allen verknüpft dieses ‚Magengrube‘-Gefühl, das man sonst eher aus reinen ‚Tragödien‘ kennt*, mit einer Story zu verbinden, die nicht wirklich ‚tragisch‘ sondern viel eher ‚glücklich‘ endet und hält dabei über die gesamte Dauer des Films die Spannung eines hochklassigen Thrillers aufrecht. Eine außerordentlich merkwürdige, aber gelungene Mischung.
In Szene gesetzt von einer Darsteller-Riege, die die (An-) Spannung des Filmes trägt und die Charaktere (fast immer) vor dem Abgleiten ins klischeehafte bewahrt; mit der großartigen Scarlett Johansson! ;)

Best of aktueller filmdienst sozusagen.
Einen schönen Verriss git es, Der letzte Trapper – ein Film über das harte, romatische, naturverbundene Trapperleben im hohen Norden Kanadas. Die nächste Pseudo-Natur-Doku aus Frankreich. Jör Gerle schreibt:
Als Winther [der Trapper] dann auch noch wehmütig das Aussterben „seiner Rasse“ konstatiert und bedingungslos für seine Art, mit der Natur zu leben, wirbt, wird es abstrus, wenn man überlegt, was mit der Unberührtheit „seiner“ Natur passieren würde, wenn das Trapperdasein in Mode käme. (…) Nach „Genesis“ (fd 36 736) und „Die Reise der Pinguine“ (fd 37 283) kommt einmal mehr ein bildgewaltiger Dokumentarfilm aus Frankreich, der mit einer verquasten und wissenschaftlich nicht haltbaren Botschaft die Natur für zumindest fragwürdige menschliche Anschauungen missbraucht. Dokumentiert wird in diesen Naturfilmen weniger das Verständnis von der Umwelt, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass man mit putzigen Tieren und prachtvollen Szenerien, unabhängig von der Validität des Inhalts, erstaunlich viel Geld machen kann.
Empfohlen werden u.a. natürlich Sommer vorm Balkon (Ulrich Kriest)…
Diese schwerelose Balance zwischen Komödie und Tragödie verschafft dem Film einen Hauch von poetischem Realismus, dem es zudem gelingt, präzise Bilder vom deutschen Alltag zu zeichnen, in dem Momente instinktiver Solidarität gegen den Zerfall des Sozialen stehen. (…) So gelingt „Sommer vorm Balkon“ auf denkbar unspektakuläre Weise Spektakuläres: Der Film fängt Alltagsrealität ein, erzählt auf sehr empathische Weise von Hoffnungen und Enttäuschungen, von Liebe und Verlust, vom Leben und auch vom Sterben.
…und Der ewige Gärtner, in den Staaten mit guten Chancen bei den anlaufenden Preisverleihungen – hierzulande fast gar nicht präsent. Aus Stefan Volks Kritik:
Der Thriller ist rasant, abwechslungsreich und klug erzählt, mit der nötigen Prise Action, allenfalls ein wenig verwirrend; doch welcher Thriller wäre das nicht? Vor allem aber geht das politische wie das menschliche Drama so sehr unter die Haut, dass es sich immer wieder in den Vordergrund drängt und nicht wie in manchem pseudopolitischen Krimi zur Staffage degradiert wird. Schnell, beweglich fotografiert und hart, bisweilen in reportageartigem Stakkato geschnitten, entwickelt der hochkarätige Stab einen griffigen Stil, der das Handlungstempo aufnimmt und dem fiktionalen Geschehen Authentizität verleiht. Unterm Strich zählt „Der ewige Gärtner“ zu den gelungensten und nachhaltigsten Politthrillern der letzten Jahre.
Na dann: Kino gehen!
Frustrating. Nach unzähligen Neuinstallationsversuchen, diversen Plattenlöschungen, Hardwaretests und Forenbefragungen muß der Mini jetzt offensichtlich doch zur OP. Bringe ihn heute in’s Gravis-Unfallklinikum.

Was lernt man daraus?
1. Es ist nie falsch, seine Daten möglichst großflächig zu verteilen.*
2. Zwei Rechner braucht der Mensch mindestens.
3. Das Mac OS und das Handling der Apple-Produkte begeistert mich nach wie vor. Aber mit dem potentiell zweiten Garantiefall innerhalb von 12 Monaten beschleichen mich gewisse Sorgen um die Qualität der Hardware.
* Zwar war ein komplettes Backup der Mini’schen Platte möglich, aber selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, wäre quasi nichts Wesentliches verloren gegangen. Das beruhigt doch irgendwie.
Aber wahrscheinlich ist es so, dass man die Daten genau dann nicht mehr retten kann, wenn man sie nicht noch irgendwo anders hat…
Der Mini muß in Behandlung. Es sieht – zum Glück – nicht so aus als ob eine stationäre Behandlung, gar eine OP nötig wären. Zum Therapeuten müssen wir aber. Der Kleine muss einfach mal alles loswerden. Mal reinen Tisch äh… Platte machen. Vor vorne beginnen.
(Für Interessierte: Die schmutzigen Details)