– „Die bauen die Geräte absichtlich so,

    …dass sie schnell kaputt gehen.“ (Loriot)

Anfang des Jahres: Mini kaputt. Ärgerlich aber nicht schlimm, weil Garantie. Ein paar Monate später dann der wenige Wochen alte Festplattenrekorder (angeschafft, nachdem der Videorekorder endgültig das Handtuch geworfen hatte). Auch ärgerlich, aber auch hier Garantie, inkl. an der Haustür – Abholung und Zurückbringung.

Dann, vor nicht allzu langer Zeit, Defekte an Rollo und Couch. Für den erfahrenen Handwerker praktisch kein echter Defekt, aber nichts desto trotz ärgerlich. ;)

Aber in den letzten 1-2 Wochen, ging’s dann los: Küchenmixer kaputt, Wasser Maxx kaputt, Drucker kaputt, Telefon kaputt. Jeden Tag eine neue Überraschung.
Gut, man mag einwenden, dass die Couch aus dritter Hand, Mixer und Wasser Maxx Werbegeschenke und der Drucker mehr als fünf Jahre alt waren. So oder so ist es aber merkwürdig, dass die Geräte mehrheitlich nach knappen drei Jahren und dann auch noch alle gleichzeitig abtreten.

Liegt es am Wetter? Gibt es eine Verschwörung? Darf man überhaupt noch (elektronische) Geräte benutzen?!?

° und so ging es weiter

25. Juni 2006 – Es sind die ersten Keimlinge zu sehen.
30. Juni 2006 – Die Keimblätter sind vollständig ausgebildet und haben eine rötliche Färbung.

Meine bisherigen Taten:

1. Kakteensamen per Post geschenkt bekommen.
2. Kakteenerde besorgt und zusätzlich mit etwas Sand gemischt.
3. Erde in einen Topf gegeben, leicht angedrückt, die Samen gleichmäßig darauf verteilt und mit einer ca. 3mm dünnen Sandschicht abgedeckt.
4. Alles gut mit Wasser durchfeuchtet. Am besten geeignet ist dafür eine Sprühflasche, weil der Sand und die Samen damit nicht aufgeschwämmt werden.
5. Alles mit Klarsichtfolie abgedeckt. So wurde ein Austrocknen verhindert und weiteres Gießen unnötig.
6. Den Topf an einem sehr hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung aufgestellt und gewartet.
7. Die Folie entfernt, als die Keimblätter entwickelt waren und seitdem wird einfach nur noch regelmäßig gegossen bzw. besprüht.

25. Juni 2006 30. Juni. 2006 30. Juni. 2006

* beppo bloggt Kaktusse (*g*)

Wenn schon nicht vom „Ehemann“ angekündigt, dann wenigstens von mir begrüßt:

Beppo, herzlich willkommen als Co-Blogger im kornecke-Blog!

Um nochmal die Übersichtlichkeit hervorzuheben: korneckes Beiträge werden mit einem Bindestrich „-“ eingeleitet, beppos mit einer Kuller „°“ (*hüstel*) und meine, also Minotaurus‘ seltene Beiträge mit einem Sternchen „*“.

– kornecke
° beppo
* Minotaurus

° Der Anfang

Am 21. Juni 2006 wurde ein kleines Päckchen aus dem Sanguaro National Park ausgesät und das Wunder begann: Ca. 2mm kleine, schwarze Samen kamen ganz groß raus und begeisterten die Fußball-WM-Gucker.

Das Wichtigste in Kürze:

Es handelt sich um Kakteen mit dem botansichen Namen Cereus Giganteus bzw. Carnegia Gigantea. Die Samen kommen aus dem US-Amerikansichen Nationalpark Sanguaro Forest, von wo aus sie nach Deustchland/ Berlin geschickt wurden. Die Kakteen werden bis zu 250 Jahre alt und mehr als 70 feet (1 foot = 30,48 cm) hoch.

Unter dieser Kategorie nun die Geschichte eines deutsch-amerikansichen Wachstumsprozesses…

Kakteensamen    Kakteensamen

– Der Index des (un)glücklichen Planeten

Die New Economics Foundation, eine Art Öko-Stiftung, hat einen auf Umfragen basierenden ‚HPI‘ – The Happy Planet Index – für 178 Länder errechnet. Die Formel dafür:

HPI = (Life satisfaction x Life expectancy) / Ecological Footprint

…also (Zufriedenheit x Lebenserwartung) / Ökologischer Fußabdruck.

Nach dessen Ergebnis sollte man schleunigst in die Karibik ziehen; an der Spitze des Verhältnisses von Fröhlichkeit und hoher Lebenswerwartung bei möglichst guter Ökobilanz liegen Vanuatu, Kolumbien, Costa Rica, Dom. Rep., Panama, Cuba und mehr kleine Staaten mit viel Wasser und viel Sonne.

Grundsätzlich am zufriedensten sind allerdings die Isländer (auch viel Wasser, aber wenig Sonne), die Dänen (ähnlich) sowie die Schweizer und Österreicher (weder noch). Allerdings hinterlassen diese Länder (bzw. ihre Bürger) allesamt einen riesigen ökologischen Fußabdruck.

Nichtlustig: Die besten Öko-Bilanzen weisen Länder wie Kongo, Simbawe oder der Sudan auf. Lebenszufriedenheit und -erwartung katapultieren sie jedoch ans unschöne Ende der Statistik.

Das und mehr findet sich unter: http://www.happyplanetindex.org/ – u.a. auch die Möglichkeit, einen persönlichen HPI zu berechnen.

korneckes hpi

Mit 47,6 bin ich kanpp hinter der Schweiz (48,3), auf Höhe des Irans (42,2) aber noch deutlich vor meinen durchschnittlichen Landsleuten (43,8).

[via Telepolis]

– Mehr Brot

Wegen der großen Nachfrage wiedereröffnet: Bernds Kumpels. Featuring zwei Lidl-Backmischungen, Ciabatta (zwei Brote zu je 750g) und ein ‚Vital-Mehrkornbrot‘ (1500g).

mehrkorn       mehrkornbrot

(Klicken für groß)