– Charlie und die Schokoladenfabrik

Im Kino gewesen. Charlie und die Schkoladenfabrik, eine Geschichte von Roal Dahl, verfilmt von Tim Burton. Was herauskommt, ist so eine Art Lynch mit Sinn, im Kinderfilmformat. Richard Oehmann schreibt auf telepolis von einem „psychedelischem Schokoladen-Volksfest“ – das trifft es ganz gut.

p<>. Viel freundlicher verspricht hingegen Die Reise der Pinguine zu werden. Originaltitel: March of the Penguinshier kann man sich den sehr schönen Trailer ansehen. Da kann man sich schon mal auf den 13. Oktober freuen; dann wird der Film voraussichtlich in Deutschland anlaufen.

– Stoiber-Land

Aha, wenn die CDU bei der Bundestagswahl im September nicht die absolute Mehrheit bekommt, ist Stoiber sauer. Das wird nicht akzeptiert, da werden Maßnahmen ergriffen.

Was Stoiber dann macht? Ganz einfach: Bayern macht sich unabhängig. Und Stoiber hält eigene Wahlen ab. Die Bayern dürfen sich dann entscheiden, wen sie lieber als absoluten Herrscher hätten: Kaiser Franz oder König Edmund.

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Wahlberechtigt sind alle. Ausgenommen Frauen (versteht sich von selbst), Sklaven (besonders die, die zum Arbeiten aus dem Osten oder gar von noch weiter weg gekommen sind), Fremde (also ein paar Generationen bayrisch müssen es dann schon sein) und solche, die entweder Hochdeutsch können oder aber nach vier Maß Weizen nicht mehr Auto fahren können wollen.

Jetzt frage ich frustrierter Ossi mich aber, ob ich das als Drohung oder als Versprechen verstehen soll…

(In diesem Sinne: Eine Wahlempfehlung. Etwas Wahlwerbung.)

– flickr-Entdeckung

flickr ist eine Art digitales, öffentliches Photoalbum. Jeder kann sich anmelden, seine Fotos einstellen, taggen (mit einem oder meherern ‚tags’/ Stichworten versehen), zu Alben zusammenstellen etc. Wenn man ein wenig Zeit hat, ist es eine schöne Sache, da einfach mal herumzuklicken und sich Bilder anzusehen – zwischen schön, witzig, merkwürdig und erstaunlich findet sich alles.

Ganz besonders spannend ist die Idee eines flickr-Nutzers: Der hat 50 Bilder von 50 verschiedenen (anderen) Nutzern, die alle mit dem gleichen tag versehen sind, übereinandergelegt (oder sowas..) und daraus ein neues Bild erstellt. Das ganze mit verschiedenen Tags, macht eine Sammlung von bemerkenswerten Bildern. Passender Name für die Serie: 50 people see…

Eines der Bilder: 50 people see an eye

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– „Am Anfang gab es eine Taste.

Dann waren es zwei. Anschließend kamen Scrollräder mit Klickfunktion, programmierbare Schalter und integrierte Regler auf. Doch noch keine Maus war bisher so benutzerfreundlich wie Ihr Mac. Bis jetzt.1

Sensation: Apple bringt eine neue Maus heraus, eine Maus mit zwei Tasten. Vergesst den iPod, vergesst den Mac Mini – diese Maus ist die eigentliche Apple-Revolution:

Die Migthy Mouse

Und eins ist klar: Innovation hat ihren Preis. Daher verlangt Apple für die erste eigene Zwei-Tasten-Maus auch nicht weniger als 55 – in Worten: Fünfundfünfzig – Euro. Ich hielt es für Snobbismus, als ich mir für fast 30 Euro dieses schicke Stück zugelegt habe. Dachte mir, so ein bisschen Snobbismus gehört zu einem Mac dazu. Apple-intern bin ich aber wohl eher im Kundenprofil „Knauserer“.

fn1. Apple-Website

Sie nennen es ‚watchblog‘

Der BILDblog ist keine neue Sache und hat auch schon den Grimme Online-Award gewonnen. Kann man nicht meckern. Aber dass die ‚Nachrichten‘ in der B*LD-Zeitung nicht immer ganz korrekt sind, hatte man auch vorher schon vermutet.

Viel spannender wird es, wenn man eine gemeinhin als ausgesprochen seriös geltende Publikation per Blog unter die Lupe nimmt. Der Netzwelt-Spiegel tut genau das: Spiegel-Online (_sie_ nennen es _SpOn_) steht unter Beobachtung, wenn auch (erstmal?) nur die ‚Netzwelt‘-Rubrik. Da wünscht man Bloggern nur das Beste – und hofft, dass die Spiegel-Online-Macher diese Kontrolle zum Anlass für (noch?) sauberere[1] Recherche nehmen. In diesem Sinne: Let’s watch the watchblog!

fn1. „_sauberere_“? Sieht komisch aus, ist aber so – oder?

– Grübeln über Mückenstiche

Als interessierter Laie nimmt man ja an, dass die biologischen Features, wie sie heute vorliegen, alle eine gewisse, evolutionär sinnvolle Funktion erfüllen. Die Giraffe hat den langen Hals weil an die Blätter sonst niemand herankommt und der Schluckreflex sorgt dafür, dass Babys nicht verhungern (oder so).

Warum aber jucken Mückenstiche? Wenn die Mücken gegen Blutgerinnung ein Mittel nutzen würden, dass – zumindest beim Menschen – nicht juckt, würde ich wetten, dass die Mücken dann bessere Chancen hätten von wegen biologische Fitness und so. Und womöglich wäre es auch besser für die Menschen, weil die nicht so viele offene Wunden und Infektionskrankheiten hätten und überhaupt in der Zeit, in der sie sich jetzt kratzen, andere, sinnvollere Sachen machen könnten (z.B. Kinder).

Also, hat die Evolution hier Mist gebaut? (Soll ja vorkommen, ich sag nur ‚Blinddarm‘.) Oder müssen gerinnungshemmende Mittel notwendigerweise jucken? Oder hat diese blöde Juckerei tatsächlich einen Zweck?

PS: Da gibt es anderswo auch schon eine interessante Diskussion, in der unter anderem das Geheimnis des „Autosomal-dominanten helio-ophthalmischen Nieszwangs“ geklärt wird.