Monatsarchiv für August 2006

 
 

- Vodafone ist böse und gemein!

31. August 2006 • Kategorie: Senf, nichtlustig • Kommentare: 2

Weil es Methode sein könnte:

- Ich habe (vor etwa zwei Wochen) meinen Handy-Vertrag bei den Freunden von Vodafone schriftlich gekündigt. (Was ich schon seit ein paar Jahren hätte tun sollen.)
- Die Kündigung bekam ich schriftlich bestätigt.
- Am nächsten Tag ruft mich ein Vodafoner an und will nochmal über alles reden. Als er sich aber meine Verbindungsdaten anschaut, sieht es sehr schnell ein, dass das mit einer Vertragsverlängerung bei mir ganz bestimmt nichts wird. Er will mir aber einen Gutschein über 30 Euro schicken, denn ich einlösen kann, falls ich doch verlängere und ansonsten einfach wegwerfen soll.
- Ich bekomme Post von Vodafone. Allerdings keinen Gutschein sondern die – für Vodafone – freudige Nachricht: “…vielen Dank, dass Sie weiterhin Vodafone-Kunde bleiben wollen!” Wusste ich gar nicht gar nicht, dass ich das will. Will ich auch gar nicht.
- Anruf bei der Kundenbetreuung. Die Angelegenheit ist schnell richtig gestellt. Wahrscheinlich war es “…ein Fehler im System” aber weil ich ja zwei Wochen Widerrufsrecht hätte – auf den Widerruf, der gar nicht stattgefunden hat! – wäre das ja gar kein Problem.

Kann es sein, dass man als Vodafone-Kündiger nicht nur von dem Verein angerufen und bequatscht wird – sondern dass die Mitarbeiter dann standardmäßig erstmal die Kündigung als ‘widerrufen’ eingeben? Ein wenig hatte ich bei meinem Anruf (zum Widerruf des Widerrufs der Kündigung) den Eindruck, dass man dort wenig überrascht ist und dass derartige “Fehler im System” gar nicht soooo selten sind.

Und was wäre passiert, wenn ich meinen imaginären Widerruf nicht innerhalb der zwei Wochen Widerrufsfrist widerrufen hätte? Hätte ich dann eine neue einjährige Vertragslaufzeit am Bein gehabt? Und hätte nachweisen müssen, dass ich die Kündigung nicht widerrufen habe….?

- Warum Island? Darum!

29. August 2006 • Kategorie: nichtlustig • Kommentare: 2

wetter

Wie üblich ohne Worte….

- Neu, toll, innovativ!

28. August 2006 • Kategorie: inside kornecke.de • Kommentare: 0

Gelegentlich kommt es vor, dass auch anderswo online etwas Lesenswertes geschrieben wird. Bisher hatte ich in solchen Fällen, soweit sie mir bekannt geworden waren, einen kurzen Blogeintrag verfasst, der nicht viel mehr als den entsprechenden Link beinhaltete.

Jetzt geht das anders, Web 2.0-iger. Da rechts gibt es jetzt eine Rubrik anderswo lesen. Da werden ab jetzt alle Lese-Links eingestellt. Wenn man direkt zum Stoff will, einfach auf den Anstrich klicken. Wenn man eine Übersicht inkl. kurzer Kommentare sehen will, auf die Überschrift – anderswo lesen – klicken.

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° Randnotiz IV

27. August 2006 • Kategorie: inside kornecke.de, sth. completely different • Kommentare: 2

Ich fahre heute für eine Woche in den Urlaub nach Akureyri. Also mal eine ganze Weile auch keine Beiträge von mir. Dafür habe ich bestimmt viel zu berichten, wenn ich wieder hier bin. Ich erwarte heiße Quellen, Waale, Papageientaucher, und natürlich viel Landschaft. Dann wird auch vom Galaessen und den großen Feierlichkeiten des hiesigen Museums zu schreiben sein.

Grüßt mir die Welt!

- 3auf1: Fluch der Karibik 2, Renaissance, Quinceanera

24. August 2006 • Kategorie: cinema • Kommentare: 0

Im Kino gewesen. Drei Mal.

Daher jetzt drei kompakte Meinungen.

3filme


    Fluch der Karibik 2

Naja, kann man machen. Ganz unterhaltsam und lustig anzuschauen, aber irgendwie doch wenig überraschend und nicht immer wirklich spannend. Hoffen auf den dritten Teil im nächsten Somme.

kornecke meint:

    Renaissance

Gesehen auf dem Fantasy-Filmfest. Eine Komikverfilmung im Stil von Sin City nur konsequenter, weil komplett in schwarz-weiß. Beeindruckend anzusehen, immer wieder neue ‘Effekte’ die einem ein Staunen abnötigen. Die Story ist allerdings deutlich deutlich konvetioneller; einsamer Cop kämpft in einer nicht allzu fernen, düsteren Zukunft gegen übermächtigen Konzern. Eine Art Bladerunner für Arme. Aber, wie gesagt, optisch mächtig beeindruckend.

kornecke meint:

    Quinceanera

Gesehen im Berlinale-Best-Of des lokalen Freiluftkinos. Eine Geschichte über die Kinder (nein, Jugendliche) mexikanischer Einwanderer in Los Angeles. Schöne, anrührende, traurige, lustige Geschichte. Mitunter etwas unmotiviert, ein kleines bißchen hölzern. Aber da sieht man gern drüber hinweg.

kornecke meint:

- Return of the Wahl-O-Mat

23. August 2006 • Kategorie: linking • Kommentare: 1

Das mag die interessieren, die noch in Berlin wohnen – oder zumindest wahlberechtigt sind. Der Wahlomat ist mit einer Ausgabe für die Berlin-Wahl am 17. September am Start. Guckst Du, was Du wählen kannst. Und warum eigentlich.

- Döner-Mann, where have you gone?

23. August 2006 • Kategorie: *wunder*, nichtlustig • Kommentare: 5

Mein Dönerladen ist zu. Also nicht meiner, aber der meiner Wahl. Zu vermieten. Traurig.

doener
© urbancapture

Habe ein bißchen Schuldgefühle. Womöglich habe ich ihn durch den exzessiven Einsatz meiner 10er-Karte (elfter Döner kostenlos!) in den Ruin getrieben. Aber vielleicht war es auch beppo, die dem netten jungen Mann mit Migrationshintergrund in der Vergangenheit mehr und mehr ihre Unterstützung entzog. Vielleicht hat es aber auch irgendwie mit dem zuletzt nicht ganz so fidelen Castro zu tun, dass das Bistro Havanna zugemacht hat. Aber vielleicht auch nicht.

Man mag einwenden, dass bei einer Dönerladendichte von <100m die Chancen eh nicht sehr gut standen, dass es für alle gut laufen würde. Aber zum einen lief es einige Jahre lang und zum anderen: Warum gerade der?

Der Gegenüber-Döner ist weder lecker noch nett. Der nach eigener Aussage super lecker beste Döner von Friedrichshain* ist in der Tat nicht übel, jedoch knappe 10 Gehminuten entfernt. Da bedeutet ‘zum Mitnehmen’ soviel wie ‘gut gekühlt’. Tja, also mal gucken was die anderen… ähh…. sieben(?) Döner-Manner und -Frauen im Umkreis so zu bieten haben. Man nimmt ja nicht jeden. Döner.

* Zugegeben, die Aussage stammt nicht direkt von dem Döner sondern von den Betreibern des Imbiss’, vermutlich. Würde der Döner tatsächlich selbst derartige Aussagen tätigen, wäre er vielleicht nicht mehr ganz so lecker. Ich mag nix essen, das sprechen kann.

° Randnotiz III

22. August 2006 • Kategorie: sth. completely different • Kommentare: 1

Das Internet ist ausgesprochen weit vertreten auf Island. Ich habe einen drahtlosen Zugang in einer Musikschule, die nur die Hälfte des Jahres zum Zeitvertreib genutzt wird und meine Eltern – gerade gelandet auf dieser schönen Insel: Willkommen! – haben ebenfalls Zugang vom Hotel aus. Sehr praktisch zum Telefonieren, emails schreiben und wichtige Informationen suchen. Allerdings hat die Sache einen Haken: Man findet nur Informationen, die auch jemand reinschreibt. Das mag eigentlich nicht das Problem sein. Aber – und das ist eine Selbstaussage einer Isländerin – Isländer sind planungsfaul. Deshalb scheint sich auch noch niemand für den ab dem 1. September gültigen Busplan zu interessieren. Naja, dann erfahre ich eben erst zwei Tage vorher wie ich wieder vom Treffen mit meinen Eltern nach Seyðisfjöður komme. Macht ja nichts, vorausgesetzt, es ist dann einE IsländerIn ganz spontan und holt mich am nächsten Busbahnhof ab…

- Schmidt Interview

22. August 2006 • Kategorie: linking, lustig • Kommentare: 1

Der künstlerische Wert dessen, was ich im Fernsehen bringe, beträgt ungefähr 500 Euro pro Sendung, Mehrwertsteuer inklusive.

Interview mit Harald Schmidt auf wdr.de, ausgesprochen unterhaltsam. Und ab morgen (hier klein geschrieben, oder?) wieder in der ARD.

– Der Trend geht zur Blogpause

21. August 2006 • Kategorie: inside kornecke.de • Kommentare: 5

Das nuf machts, der keva* auch und dafffy sowieso. Blogpause.

Was Profis von solchen Amateuren unterscheidet, ist eine fähige Vertretung – die dann idealerweise mehr Leser aktiviert, als man selbst gehabt hätte.

In diesem Sinne: Ich blogpause ich dann mal weiter; Beppo, übernehmen Sie!

* Es ist doch der keva, oder?