So viel kann ich sagen: Derartig unangenehme Gründe lagen/ liegen nicht vor. Gruselige Welt.
– Vodafone, vorerst letzter Teil
Die Kündigung tritt zum 19. Mai in Kraft, soviel scheint sicher. Trotzdem lässt Vodafone mich nicht so einfach gehen – schon gar nicht mit der bald acht Jahre alten Rufnummer.
Ungewollte Neuverträge (CallYa) und eine Kunden-‚Betreuung‘, die jeden Tag was anderes erzählt, sind Vodafones letzte(?) Waffen. Naja, eine mündliche Zusage habe ich jetzt. („Ne, schriftlich kriegen Sie da nichts.“) Mal sehen, was passiert.
Nach der Citibank ist Vodafone damit die zweite Firma auf meiner Nie-wieder-solange-es-noch-einen-Konkurrenten-gibt Liste. Und jetzt: Werbung.
– Es regnet!
Vielleicht der richtige Zeitpunkt, hier mal wieder Aktivitäten zu starten.
Hallo…? Noch einer da…?
– Überraschung: Blogpause
Für die Zwischenzeit ein paar Empfehlungen:
– für Pizzaliebhaber
– Perlen zwischen Säuen
– für Berliner
– und Amerikaner
Was jetzt ja die Chance für die hiesigen Co-Blogger wäre. ;)
° Carnegiea Gigantea weltweit
Offensichtlich bin ich nicht die einzige, die einen Faible hat für die – ach so aufregende – Kakteenzucht. Dank eines spendablen Lesers, weiß ich nun, wie unsere Winzlinge mit drei bzw. sechs Jahren aussehen. An diesem Wissen will ich euch natürlich teilhaben lassen. Also schaut und staunt:
Der Vergleich zeigt, dass die Kakteen im Frankfurter Palmengarten doch noch ein paar Jährchen älter sein müssen. Eigentlich kann man froh sein, dass die so langsam wachsen …
An dieser Stelle der Aufruf an alle C.G.-Besitzer mir Fotos zu schicken!
– Monatlicher Rückblick: März

469 Besucher, 733 Pageimpressions. Langfristig schlagen sich weniger Artikel tatsächlich in weniger Besuchern nieder. *schluchz*
– Deutsche Straßen an die Börse!
Aus einem Interview der ZEIT mit Heiner Monheim, zum Thema Deutsche Bahn:
ZEIT: Wie käme der Bürger von der Straße auf die Schiene?
Monheim: Indem der Staat dem Markt eine Chance gibt. Finanzminister Peer Steinbrück hat mal einen Testballon steigen lassen: Wenn der Staat viel Geld einnehmen wolle, solle er das deutsche Straßennetz privatisieren und die Maut für alle einführen. Steinbrücks Ballon ist leider geplatzt. Würde die Deutsche Straße AG aber tatsächlich gegründet, mit einem Vorstand und 16 Länderchefs, dann würden diese ganz schnell zwei Drittel aller Autobahnzubringer und viele Straßen schließen, weil sie mangels Verkehr defizitär wären. Pure Marktwirtschaft im Straßennetz würde die Bahn sehr attraktiv machen.
50 Jahre Europa
Am Wochenende fanden die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge statt. Obwohl die Europäische Union bei weitem nicht als nur positiv empfunden wird. Oder gerade deswegen – schließlich bietet ein solches Volksfest wie das vorm Brandenburger Tor die Möglichkeit zur oft vermissten Bürgernähe beizutragen. Den Menschen können hier auf einfache Art und Weise zahlreiche der Vorteile der EU näher gebracht werden. Denn in den Köpfen der Leute stecken viele Unklarheiten, Halbwissen und Vorurteile über die EU.
Ein sehr treffenden Beispiel hierfür ist (so gesendet am Sonntag bei Sabine Christiansen) ein Berliner Bauunternehmer, der seine Befürchtungen über die drohende Invasion polnischer Arbeitskräfte kund tat. So würde Deutschland ab 2009, wenn die Sonderregelung zur Einschränkung der Freizügigkeit der EU-Arbeitnehmer endet, von billigen polnischen Bauarbeitern überflutet. Unberücksichtigt bleibt bei dieser vereinfachten Darstellung jedoch, dass für Arbeitskräfte anderer EU-Länder, die in Deutschland arbeiten, die gleichen Bedingungen herrschen, wie für einheimische Arbeitnehmer. D.h. es gelten auch für Osteuropäer die sozialen Mindeststandards (Kündigungsfristen, Mindestlohn) z.B. der deutschen Baubranche. Hingegen ist das Problem der illegalen Beschäftigung meist ausländischer Arbeiter auf z.B. deutschen Baustellen ein Problem unabhängig von der EU. Schwarzarbeit zu verhindern liegt also in der Verantwortung der jeweilen Nationalstaaten!
Wenn solche Verantwortlichkeiten klar getrennt betrachtet würden, wäre auch das Bild der EU positiver. Allerdings sind die deutschen (Landes-!) Politiker nicht ganz unschuldig an diesen Verwirrungen.
– Petitionen selber und mitmachen
Wieder mal die Frage: Ist es eher lustig oder sinnvoll? Beim Petitionsausschuss des Bundestag kann man (seit 2005) offizielle Onlinepetitionen einreichen und mitzeichnen.
Eine Liste aller Petitionen kann man hier anschauen. Einiges ist eher putzig, anderes zumindest nachdenkenswert und manches kann man mit guten grund mitzeichen, etwa das hier.
Wie sinnvoll die ganze Sache ist? Zumindest werden die Petitionen (hoffentlich) von den Mitgliedern des Ausschusses, also von MdBs, gelesen und zur Kenntniss genommen. Und wenn sich mehr als 60000 Mitzeichner für ein Thema finden, dann ist das auf jeden Fall schon mal mehr als eine diffuse Einzelmeinung…
– Carnegiea in groß
Wir haben einen echten Carnegiea Gigantea in groß gesehen, im
Frankfurter Palmengarten – den man an der Stelle besser ‚Kaktusgarten‘ hätten nennen sollen.
Jedenfalls haben wir den einarmigen Banditen gebeten, sich daneben zu stellen. Sieht man mal wie groß das Ding ist. (Klick auf das Bild macht auch das Bild groß.)
Unsere eigenen Carnegieas sind während des Winters nicht wesentlich gewachsen. Hoffe aber, dass sie Ende des Jahres die Größe ihres Artgenossen auf dem Photo (nein, nicht der Bandit) erreicht haben.