– Tatortkritik: Eine bessere Welt

Neue Kommissare in FF/M. Wo sich vormals an Frau Sawatzki die Geister schieden, ist nun das voraussichtlich nicht minder kontroverse Duo „Lara Croft & Dirty Harry“ unterwegs.

Tatort-Personalwechsel sind extra spannend. Der Teil der Story, den man normalerweise gut kennt, ist komplett neu. Ergo konzentriert sich dieser Tatort auch auf die neuen Ermittler – ohne dabei allerdings den Krimi zu vernachlässigen. Und auch wenn das Duo einsamer Wolf & junges Ding nicht erst gestern erfunden wurde, ist diese Umsetzung durchaus gelungen. Die Charaktere sind ein Stück Klischee, jedoch nicht übertrieben und angenehm individuell im Stil. Nina Kunzendorf & Joachim Król geben zwei gelungene Kommissare Mey & Steier.

Was braucht ein guter Tatort außerdem? Einen spannenden Krimi (jupp, langweilig war es sicher nicht), einen bösen Bösewicht (großartiger Psychopath: Justus von Dohnányi) und nach Möglichkeit noch einen Aufreger (schrecklicher Unsympath: Polizeipsychloge Behnken).

Macht in Summe: Souveräne vier Punkte. Und Vorfreude auf den nächsten Frankfurter Tatort.

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