{"id":137,"date":"2006-01-11T10:27:48","date_gmt":"2006-01-11T09:27:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kornecke.de\/blog\/?p=137"},"modified":"2006-01-11T10:30:14","modified_gmt":"2006-01-11T09:30:14","slug":"filmdienst-feature","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kornecke.de\/blog\/?p=137","title":{"rendered":"&#8211; Filmdienst Feature"},"content":{"rendered":"<p>Best of <a href=\"http:\/\/film-dienst.kim-info.de\/\">aktueller filmdienst<\/a> sozusagen.<\/p>\n<p>Einen sch\u00f6nen Verriss git es, <i>Der letzte Trapper<\/i> &#8211; ein Film \u00fcber das harte, romatische, naturverbundene Trapperleben im hohen Norden Kanadas. Die n\u00e4chste Pseudo-Natur-Doku aus Frankreich. J\u00f6r Gerle schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>Als Winther [der Trapper] dann auch noch wehm\u00fctig das Aussterben \u201eseiner Rasse\u201c konstatiert und bedingungslos f\u00fcr seine Art, mit der Natur zu leben, wirbt, wird es abstrus, wenn man \u00fcberlegt, was mit der Unber\u00fchrtheit \u201eseiner\u201c Natur passieren w\u00fcrde, wenn das Trapperdasein in Mode k\u00e4me. (&#8230;) Nach \u201eGenesis\u201c (fd 36 736) und \u201eDie Reise der Pinguine\u201c (fd 37 283) kommt einmal mehr ein bildgewaltiger Dokumentarfilm aus Frankreich, der mit einer verquasten und wissenschaftlich nicht haltbaren Botschaft die Natur f\u00fcr zumindest fragw\u00fcrdige menschliche Anschauungen missbraucht. Dokumentiert wird in diesen Naturfilmen weniger das Verst\u00e4ndnis von der Umwelt, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass man mit putzigen Tieren und prachtvollen Szenerien, unabh\u00e4ngig von der Validit\u00e4t des Inhalts, erstaunlich viel Geld machen kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Empfohlen werden u.a. nat\u00fcrlich <i>Sommer vorm Balkon<\/i> (Ulrich Kriest)&#8230;<\/p>\n<blockquote><p>Diese schwerelose Balance zwischen Kom\u00f6die und Trag\u00f6die verschafft dem Film einen Hauch von poetischem Realismus, dem es zudem gelingt, pr\u00e4zise Bilder vom deutschen Alltag zu zeichnen, in dem Momente instinktiver Solidarit\u00e4t gegen den Zerfall des Sozialen stehen. (&#8230;) So gelingt \u201eSommer vorm Balkon\u201c auf denkbar unspektakul\u00e4re Weise Spektakul\u00e4res: Der Film f\u00e4ngt Alltagsrealit\u00e4t ein, erz\u00e4hlt auf sehr empathische Weise von Hoffnungen und Entt\u00e4uschungen, von Liebe und Verlust, vom Leben und auch vom Sterben.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8230;und <i>Der ewige G\u00e4rtner<\/i>, in den Staaten mit guten Chancen bei den anlaufenden Preisverleihungen &#8211; hierzulande fast gar nicht pr\u00e4sent. Aus Stefan Volks Kritik:<\/p>\n<blockquote><p>Der Thriller ist rasant, abwechslungsreich und klug erz\u00e4hlt, mit der n\u00f6tigen Prise Action, allenfalls ein wenig verwirrend; doch welcher Thriller w\u00e4re das nicht? Vor allem aber geht das politische wie das menschliche Drama so sehr unter die Haut, dass es sich immer wieder in den Vordergrund dr\u00e4ngt und nicht wie in manchem pseudopolitischen Krimi zur Staffage degradiert wird. Schnell, beweglich fotografiert und hart, bisweilen in reportageartigem Stakkato geschnitten, entwickelt der hochkar\u00e4tige Stab einen griffigen Stil, der das Handlungstempo aufnimmt und dem fiktionalen Geschehen Authentizit\u00e4t verleiht. Unterm Strich z\u00e4hlt \u201eDer ewige G\u00e4rtner\u201c zu den gelungensten und nachhaltigsten Politthrillern der letzten Jahre.<\/p><\/blockquote>\n<p>Na dann: Kino gehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Best of aktueller filmdienst sozusagen. Einen sch\u00f6nen Verriss git es, Der letzte Trapper &#8211; ein Film \u00fcber das harte, romatische, naturverbundene Trapperleben im hohen Norden Kanadas. Die n\u00e4chste Pseudo-Natur-Doku aus Frankreich. 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