Archiv für den Monat: Januar 2006

– David Lynch erklärt!

Gestern im Tagesspiegel gelesen: David Lynch – Regisseur von Blue Velvet, Lost Highway, Mulholland Drive und einer Reihe anderer verwirrender Filme – ist Anhänger der ‚Transzendentalen Meditation‘:

„Die (religionsunabhängige) transzendentale Meditation, der auch die Beatles anhingen, verspricht mehr Kreativität, Intelligenz, Moral, Frieden, weniger Kriminalität, Krankheiten, und Unwetter.“

Die ‚TM‘, wie sie von ihren Fans liebevoll genannt wird,

„ist 1989 vom Bundesverwaltungsgericht in die Rubrik der Jugendsekten und -religionen eingestuft worden. Sie könne, steht im Urteil, zu ‚psychischen Schäden und zu einer Persönlichkeitsstörung führen‘.“

Das erklärt allerdings einiges, Mr. Lynch!

* Jorlúnds Krieger

Minotaurus schreibt wieder an Jorlúnds Krieger. Nachdem das Projekt weitestgehend brach lag und ich trotzdem angekündigt hatte, daß bald wieder ein Testspiel starten kann, klingt das mit Sicherheit jetzt nicht besonders glaubwürdig. Also erzähl ich garnicht erst etwas vom nächsten Testspiel, sondern lieber, daß ich mich gerade bemühe, die Kampfabläufe zu implementieren.

Wenn’s soweit ist, meld‘ ich mich.

Hier ein kleiner Einblick in eine nützliche Funktion meines C-Monsters, die es ermöglicht, bequem Einheiten in Armee-Strukturen (alle Einheiten eines Volkes in einem Gebiet bilden eine Armee) einzufügen.

void einh_in_arm (char volk[5],int x,int y, int menge, char einh[6])
{   
    int datcheck, einhpos, i, j;

    datcheck = armee_lesen (volk, x, y);
 
    if(datcheck == -1)                     // noch keine Armee vorhanden
    { armee_auf (volk, x, y);
      fprintf(datei,"1\n%d %s ",menge,einh);  // Armee neu schreiben
      fclose(datei);
    }
    else                                   // Armee schon vorhanden
    { einhpos = -1; 
      for (j=0; j < armee.anz_art; j++)
        if (strcmp (armee.einh[j], einh) == 0)
          einhpos = j;
      if (einhpos == -1)                   // Einhart noch nicht vorhanden
      { armee.menge[ armee.anz_art ] = menge;
        strcpy ( armee.einh[ armee.anz_art ], einh );
        armee.anz_art++;
      }
      else                                 // Einhart schon vorhanden
      { armee.menge[ einhpos ] = armee.menge[ einhpos ] + menge;
      }
      
      armee_auf (volk, x, y);
      fprintf(datei,"%d ",armee.anz_art);  // Armee überschreiben
      for(j=0; j < armee.anz_art; j++)
        fprintf(datei,"\n%d %s ",armee.menge[j], armee.einh[j]);
      fclose (datei);
    }
} 


Außerdem kann man sich eine Beispielauswertung eines meiner Testvölker anschauen. Das ist mit Sicherheit noch nicht der endgültige Stand (vor allem bei den Gebietsdetails wird noch ergänzt), aber schon mal was.

Und noch ein paar harte Fakten:
– Anzahl der Programme, aus denen das Programm-Monster derzeit besteht: 13
– Größe der Quelltexte in KB: 170
– Größe eines Datenpaketes einer Runde für 2 Völker und 12 Felder in KB: 24,6
– Zeit für das Kompilieren der Quelltexte mit einer Sempron 2600+ Maschine in sec: ca. 3
– Vorraussichtliche Mindest-Anzahl der Regelseiten zu Beginn: 20
– Beginn von Jorlúnds Krieger ohne primäre Software: 2001

Damit ist Jorlúnds Krieger 5 Jahre alt. Wenn das kein Grund ist, bald mal wieder loszulegen.

– If you can’t beat them, buy them

– Disney übernimmt Pixar –

pixar-logo In den letzten zehn Jahren hat Disney mit Pixar-Filmen viel Geld gemacht. Pixar produzierte Kassenschlager wie Toy Story, Findet Nemo und Die Unglaublichen; Disney übernahm den weltweiten Verleih und Vertrieb der Filme und kassierte dafür mehr als die Hälfte der Gewinne.
In den letzten Monaten musste Disney befürchten, dieses lukrative Geschäft zu verlieren. Denn mit dem nächsten Kinofilm der Pixar Animation Studios (Cars) wäre der Vertrag, der Pixar so erfolgreich an Disney gebunden hatte, ausgelaufen. Pixar forderte für eine Fortsetzung dieser Kooperation mehr als Disney zu geben bereit war. Es war abzusehen, dass sich Pixar einen anderen Big Player als Partner suchen würde.
Spätestens nachdem klar wurde, dass Disneys eigene Animationsabteilung (Himmel und Huhn) mit Pixar nicht mithalten konnte, wurde interne Kritik an der Konzernführung laut. Hätte man Pixar nicht doch mehr entgegenkommen müssen? Bei Disney war man nun konsequent und ist den Aktionären von Pixar mit einem gute Angebot entgegengekommen: 2,3 Disney-Aktien für eine Pixar-Aktie.

Überzeugen konnte man damit vor allem Steve Jobs, der 50,6 Prozent der Pixar-Aktien hält. Steve Jobs – eine der denkwürdigsten Gestalten der modernen Medienwirtschaft. 1976 gründet er mit einem Freund in der sprichwörtlichen Garage die Firma Apple Computer Company, die er groß macht, 1985 nach internen Streitigkeiten jedoch verlässt. Jobs gründet eine weitere Computerfirma (NeXT), die 1996 von Apple aufgekauft wird – er wird dort zuerst Berater, ein Jahr später Geschäftsführer. Mit dem iMac bringt er die von ihm gegründete Firma wieder auf Gewinnkurs, mit iPod und iTunes explodieren Apples Gewinne.
Parallel dazu kauft Steve Jobs 1986 von Lucasfilms ein kleines Computerzeichentrickstudio für 10 Millionen Dollar. Daraus wird das Unternehmen Pixar, das Disney 20 Jahre später für insgesamt 7,4 Mrd. Dollar übernimmt.

Teil des Deals zwischen Pixar und Disney ist eine Vereinbarung, dass John Lasseter, Chef von Pixars Animationsabteilung, bei Disney den gleichen Job übernehmen wird – in Zukunft macht Pixar Disneys Animationsfilme. Die Tatsache, dass Steve Jobs nicht nur erfolgreicher Medienmacher sondern nun auch größter Anteilseigner bei Disney ist, nährt darüber hinaus Spekulationen, dass er über kurz oder lang selbst im Chefsessel des Mega-Konzerns landen wird.

Wie eine Fußnote erscheint da die Perspektive, die sich aus einer engeren Kooperation von Disney und Apple ergibt: Über Apples iTunes-Software kann man jetzt bereits Kurzfilme von Pixar kaufen. Jobs wird sich durchaus darüber im Klaren sein, welche Vorteile sich ergeben, wenn einer der weltweit führenden Hersteller von Hard- und Software zum Shoppen und mobilen Konsumieren von Musik und Filmen so gute Beziehungen zu einem der größten ‚Content-Provider‘ hat.

Zu lang für den blog?

– Glück kaufen?

Wenn es Glück zu kaufen gäbe – in kleinen, handlichen Packungen, oder besser noch in Mehrwegflaschen -, ich glaube, kaum einer würde es kaufen. Lieber Unterhaltungselektronik, Schuhe, Bücher oder Kinokarten.

Schon komisch, oder?

Drauf gekommen wegen hier.

– Scheene Brote

Es landen inzwischen nicht mehr alle Brote aus dem Ofen im blog. V.a. deswegen weil es ungeheuer schwierig ist, Brote richtig in Bild zu setzen. (Kein Scherz!)

Aber die beiden – beide aus einer Mischung Sonnenblumenbrot – sehen doch zu scheen aus.

scheene brote